Evangelium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Evangelium

Das Evangelium ist die gute Nachricht von Jesus Christus. Aber worum geht es denn nun genau bei dieser Nachricht? Nun, zu diesem Thema könnte man Bücher füllen.  Hier wollen wir aber nur einen kurzen Überblick verschaffen. 

Dabei gibt es eigentlich eine gute und eine schlechte Nachricht. Fangen wir mal mit der Schlechten an: 

 

Die Bibel sagt über die Menschen:

( Römer 3:10-18)

»Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.

Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.

Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch. Viperngift ist unter ihren Lippen.

Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen;

Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.

Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei.  

 

Nun fühlt sich so mancher vielleicht nicht angesprochen und denkt: So schlimm bin ich doch gar nicht!

Dabei kommt es aber nur auf die Perspektive an. Gott ist vollkommen heilig und vollkommen gerecht und Er misst uns an sich Selbst. Er kann und will den Maßstab nicht tiefer legen. Vor Ihm kann kein Mensch bestehen. Unsere eigenen Maßstäbe sind bei Gott nicht gültig. 

 

 (Hebräer 9:27)

Und wie es den Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht.        

(Römer 3:23)

Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes

 

 Unsere Sünde trennt uns von Gott und diese Trennung ist total. Wir Sünder können mit dem vollkommenen Gott keine Gemeinschaft haben. Keine guten Taten, kein anständiges Leben, keine Religion, keine eigenen Bemühungen können uns Gott näher bringen und uns von unserer Schuld erlösen. Das müssen wir ganz klar erkennen auch wenn diese Erkenntnis ziemlich ernüchternd ist. Natürlich ist nichts zu sagen gegen ein anständiges Leben, aber wenn wir einmal vor Gott stehen wird uns das absolut nichts nützen. Es reicht einfach nicht.

Aber hier kommt die gute Nachricht: Gott ist nicht nur ein gerechter Richter, sondern auch ein liebender Vater der nicht möchte dass wir verloren gehen. Da wir ja selber an unserem verlorenen Zustand nichts ändern können hat Gott eingegriffen und uns einen Ausweg geschenkt. Er schickte uns seinen eigenen Sohn. Jesus Christus wurde als Mensch geboren in Bethlehem. Er hat als Mensch unter uns gelebt. Er hat all unsere Schuld auf sich genommen, ist für uns am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden um alle die an Ihn glauben mit Gott zu versöhnen.

 

Die Bibel sagt über Jesus Christus:

 (Jesaja 53:1-6)

53 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden?

2 Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten.

3 Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.

4 Jedoch unsere Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.

5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.

6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld.

(Johannes 3:16-18)

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Das ist die gute Nachricht, das Evangelium. Zuerst müssen wir erkennen dass wir Sünder sind und Vergebung brauchen. Dann dürfen wir umkehren zu Jesus Christus und empfangen Gnade und neues Leben, ganz umsonst. Jesus Christus allein hat den hohen Preis für unser Leben bezahlt. Wir können dem nichts mehr hinzufügen.  Wir können Ihm nur aufrichtig dafür danken und Ihn als Herrn in unserem Leben annehmen. Wer das getan hat, wird nicht mehr von Gott gerichtet. Auch unsere schlimmsten Sünden hat der Heiland für uns ans Kreuz hinaufgetragen.

Viele Religionen und Kirchen nennen sich christlich und viele Menschen nennen sich Christen. Wahre Christen sind aber nur die Menschen die wirklich zu Jesus Christus gehören. Menschen die dieses Geschenk der Gnade dankbar angenommen haben und allein auf Christus vertrauen. Christen sind immer noch Sünder. Christen sind keine besseren Menschen. Aber sie sind gläubige Sünder und deswegen ist der  Weg zu Gott für sie  jetzt frei.

(Römer 5:1)

Da wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott, durch unseren Herrn Jesus Christus.

(Römer 10:8-11)

Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, dass wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.

Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.

Denn die Schrift sagt: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.

 

 Jesus Christus selber sagt:

(Johannes 5:24)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

(Mattheus 11:28)

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

(Johannes 14:6)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Dieser Anspruch ist absolut. Wenn dieser letzte Vers wahr ist, dann sind alle anderen Wege Irrwege, alle anderen Wahrheiten nur Lügen und gibt es ohne Jesus Christus letztendlich nur den Tod.

Im Johannesevangelium ist ein Gespräch zwischen dem Herrn Jesus und Marta, einer Freundin von Ihm festgehalten:

(Joh 11:25-26)

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?

Diese Frage ist auch heute noch aktuell. Wenn du diese Zeilen liest, fragt Er auch dich: Glaubst du das?

Marta antwortete Ihm: Ja Herr, ich glaube dass du der Christus bist, der Sohn Gottes!

Wenn du die gleiche Antwort geben kannst, dann bete einfach und vertraue dich Jesus Christus an. Damit du einmal wie der Apostel Paulus sagen kannst:

 (Römer 8:38)

Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn

Jesus Christus hat fest versprochen keinen Menschen abzuweisen der mit einem gläubigen Herzen zu Ihm kommt.

Wer aber Christus abweist wird einmal alleine vor Gott stehen und von Ihm gerichtet werden. Alternativen gibt es nicht. Die Bibel sagt:

(Apostelgeschichte 4:12)

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

(Johannes 3:18)

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

(Hebräer 10:31)

Es ist furchtbar in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen

Ein schrecklicher Gedanke. Deshalb wollen wir wie einst Paulus eindringlich bitten: Lasst euch versöhnen mit Gott! (2 Kor. 5:20

 

 

 

 

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