Filme

Wer war Jesus von Nazareth? Die Frage kann uns kaum gleichgültig lassen. Wenn wir diese grosse Geschichte umgangssprachlich als „grossen Film“ bezeichnen, so bleibt die Feststellung, dass man es damals versäumte, ein entsprechendes Making Of zu drehen. Genau dies soll mit dem dokumentarischen Essay „The Making Of Jesus Christ“ nun nachgeholt werden. Der Filmemacher und Rockmusiker Luke Gasser hinterfragt das Phänomen Jesus von Nazareth und folgt den Spuren dieses Menschen, der die Geschichte so einzigartig und nachhaltig geprägt hat.

 

Der Filmemacher geht systematisch und konsequent an die wichtigen Fragen heran: Was für ein „Film“ ist damals gelaufen? Ein geschickt inszeniertes Drama, eine Tatsachen-Doku oder eine fulminante Reality-Soap? Der Filmemacher besucht die Originalschauplätze, aber auch Persönlichkeiten, die sich mit der Materie befasst haben: Den bekannten Hollywood-Regisseur Paul Verhoeven („Basic Instinct“) etwa, oder Eugen Drewermann, den vielleicht prominentesten deutschsprachigen Theologen. Eindrücklich und authentisch inszenierte Reenactments arbeiten mit Elementen des Spielfilms und machen „The Making Of Jesus Christ“ zu einem einzigartigen und spannenden dokumentarischen Essay.

 

Der Film ist eine persönliche Suche nach Antworten. Und darin liegen die Stärken des Films: Es sind genau die Fragen, die sich Millionen von Menschen immer wieder stellen und gestellt haben. Dabei gelingt es dem Filmemacher, das gesamte Mosaik der Jesus-Geschichte im Auge zu behalten. Damit schafft Luke Gasser in seinem Film einen ungewöhnlichen, ganzheitlichen Zugang zur Person und zum Mythos Jesus von Nazareth, ohne dabei die Zuschauer belehren zu wollen. Dabei bleibt der Film nicht schwammig oder oberflächlich, vielmehr respektiert der Filmemacher die Schwierigkeit, einfache und eindeutige Antworten zu finden, Antworten, die bei einer solchen Materie doch immer eine subjektive Interpretation bleiben müssen. Luke Gasser macht klar, dass es letztlich seine eigenen Fragen und seine eigenen Interpretationen dieser Geschichte sind. Und das macht den Film interessant, ehrlich und auf seine Weise objektiv. Bei aller Sachlichkeit in der Suche erlaubt sich der Filmemacher aber auch Emotionalität in Betrachtung und Reflexion. Die starken emotionalen Momente, die den Film prägen, verleihen „The Making Of Jesus Christ“ eine eigene und ganz besondere Tiefe.

Empfehlungen :

https://www.youtube.com/watch?v=ndhRO5r7JlQ

http://www.youtube.com/watch?v=dpwkmoVvRTU

http://www.youtube.com/watch?v=uSL3pElcDak#t=23

 

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